Was für eine soziale Mindestsicherung benötigt jeder Mensch?

Wir schaffen die Sanktionen ab!
Sanktionsfrei ist gestartet.
Wir brauchen 150.000 €, um eine Plattform zu programmieren, welche Hartz-IV-Leistungsberechtigte dabei unterstützt, ihre Rechte durchzusetzen. Hilf uns, dieses Ziel zu erreichen und unterstütze uns auf www.startnext.de/sanktionsfrei.

Mindestsicherung ohne Sanktionen - Hartz IV hat versagt

Statement von Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, auf der Pressekonefrenz der LINKEN im Berliner Karl-Liebknecht-Haus zum Auftakt zur bundesweiten Aktionsphase "Mindestsicherung ohne Sanktionen statt Hartz IV" im Rahmen der Kampagne "Das muss drin sein"

https://www.youtube.com/watch?v=syfRFyoTst8

Der Paritätische Wohlfahrtsverband spricht sich für einen vollständigen Verzicht auf die Sanktionen im SGB II und eine weitgehende Reform der Arbeitsgelegenheiten aus.

Positionen des Paritätischen Gesamtverbandes zur Reform des Sanktionsrechts im SGB II und der Arbeitsgelegenheiten http://www.der-paritaetische.de/startseite/artikel/news/positionen-des-paritaetischen-gesamtverbandes-zur-reform-des-sanktionsrechts-im-sgb-ii-und-der-arbei/

Aktuelles vom bündnis gegen menschenhandel zur arbeitsausbeutung

 

Fachtagung Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung:

Herausforderungen der Strafverfolgung

Am 24.09.2015 fand die dritte gemeinsame Fachtagung des Bündnisses gegen
Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung und BerlinPolitik im Forum Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung, "Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung: Herausforderungen der Strafverfolgung" in Berlin statt. Anlass zu vertieften Diskussionen gab die gemeinsam herausgegebene Studie "Menschenhandel zum Zweck der Arbeitsausbeutung – Eine Auswertung staatsanwaltlicher Ermittlungsakten und gerichtlicher Entscheidungen" dessen Ergebnisse von Rechtsanwalt Dr. Christoph Lindner präsentiert wurden. Lesen Sie hier weiter.

Die Studie "Menschenhandel zum Zweck der Arbeitsausbeutung - Eine Auswertung staatsanwaltlicher Ermittlungsakten und gerichtlicher Entscheidungen" basiert auf der Auswertung staatsanwaltlicher MH/A-Akten aus den Bundesländern Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen als auch bisheriger gerichtlicher Entscheidungen.

 

Sollten Sie Interesse an der Druckversion haben, wenden Sie sich bitte an folgende Email Adresse: schwertmann@berlin.arbeitundleben.de
http://www.buendnis-gegen-menschenhandel.de/aktuelles/fachtagung-menschenhandel-zur-arbeitsausbeutung-herausfordeungen-der-strafverfolgung

„Es gibt keine Toleranz gegenüber denen, die die Würde anderer Menschen infrage stellen.“
Bundeskanzlerin Angela Merkel, 26.08.2015 in Heidenau

Artikel 22 - Recht auf soziale Sicherheit

Jeder Mensch hat als Mitglied der Gesellschaft Recht auf soziale Sicherheit; er hat Anspruch darauf, durch innerstaatliche Maßnahmen und internationale Zusammenarbeit unter Berücksichtigung der Organisation und der Hilfsmittel jedes Staates in den Genuss der für seine Würde und die freie Entwicklung seiner Persönlichkeit unentbehrlichen wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte zu gelangen.

Erläuterung zu Artikel 22

Die Artikel 22-27 enthalten die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte, die ebenso wie die bürgerlichen und politischen Rechte, die oben dargestellt sind, für die Entfaltung der menschlichen Fähigkeiten unabdingbar sind. Ohne materielle Sicherheit bleiben auch viele der bürgerlichen Rechte eine Illusion. In der Regel muss der Staat tätig werden, um die Grundlagen für die Ausübung dieser Rechte bereitzustellen.

http://www.humanrights.ch/de/internationale-menschenrechte/aemr/text/artikel-22-aemr-recht-soziale-sicherheit       

http://www.igfm.de/menschenrechte/abkommen-und-vertraege/aemr/

Auf den NachDenkSeiten – Ein Denkanstoß... Was braucht der Mensch?

 

Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel. 1/2

Der Paritätische Wohlfahrtsverband beschrieb und dokumentierte vor wenigen Wochen in seinem neuen Armutsbericht eine Entwicklung, die auch in Deutschland weiter ungebremst voranschreitet: die Zunahme von Armut. Aktuell leben hierzulande 12,5 Mio. Menschen in Armut. Im Bundesländer-“Ranking“ hält Bremen die traurige Spitzenposition – dort ist jeder vierte Einwohner von Armut betroffen. In insgesamt 13 der 16 Bundesländer ist die Armut angestiegen. Armut wird alltäglich in Deutschland. Teil 1http://www.nachdenkseiten.de/?p=26178 Teil 2 http://www.nachdenkseiten.de/?p=26205

 

Infos zur Studie "Was der Mensch braucht"

 

Lieber Mathias Frank,

 

ich möchte mich heute auf diesem Wege noch einmal sehr herzlich für Ihre finanzielle und ideelle Unterstützung beim Crowdfunding für meine diesjährige Studie "Was der Mensch braucht" bedanken. Ihre Mithilfe hat es mir ermöglicht, die Studie sowie alle begleitenden, notwendigen Aktivitäten umzusetzen. Mit dem das Crowdfunding-Ziel überschreitenden Betrag war es mir auch möglich, einen Kurzfilm über relative Armut produzieren zu lassen, der die ganz alltäglichen Folgen der derzeit völlig unzureichenden Mindestsicherung für jedermann offen zutage treten lässt.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Lutz Hausstein
 

 

 

Filmbeitrag (1) Was der Mensch braucht https://www.youtube.com/watch?v=nvEil48Tb5Q   (2) Die Studie »WAS DER MENSCH BRAUCHT« - wurde durch Crowdfunding ermöglicht…  https://www.youtube.com/watch?v=decxlYGRshI

Nachfolgend die Studie als PDF

WAS DER MENCH BRAUCHT - Studie zur Mindestsicherung 2015
Was der Mensch braucht 2015.pdf
PDF-Dokument [1.3 MB]

Wer hat als Einwohner das Recht sowohl Anregungen als auch Beschwerden an die Verwaltung zu richten?

Gemeindeordnung (GemO)

in der Fassung vom 31. Januar 1994

§ 16b Anregungen und Beschwerden

Jeder hat das Recht, sich schriftlich mit Anregungen und Beschwerden aus dem Bereich der örtlichen Verwaltung an den Gemeinderat zu wenden. Soweit der Bürgermeister kraft Gesetzes zuständig ist, hat der Gemeinderat ihm die Behandlung der Anregungen und Beschwerden zu überlassen. Zur Erledigung der sonstigen Anregungen und Beschwerden kann der Gemeinderat einen Ausschuß bilden. Der Antragsteller ist über die Behandlung der Anregungen und Beschwerden zu unterrichten.http://landesrecht.rlp.de/jportal/portal/t/oef/page/bsrlpprod.psml/js_pane/Inhaltsverzeichnis

Wie wollen Sie Leben? - Nutzen Sie Ihre Handlungsfreiheit!

 

Harald Welzer

Selbst denken

Eine Anleitung zum Widerstand

Einer der konsequentesten Vordenker unserer Zeit über den Weg zu einer wünschenswerten Zukunft
Wie ist uns eigentlich die Zukunft abhandengekommen? Was war noch mal die Frage, auf die Fortschritt und Wachstum eine Antwort sein sollten? Und: Wie kann aus der Zukunft wieder ein Versprechen werden statt einer Bedrohung? Harald Welzers Buch gibt Antworten auf diese Fragen. Es lotet die Abgründe des erdrückenden Konsumwahns und politischen Illusionstheaters aus und zeigt, wie viele konkrete und attraktive Möglichkeiten zum widerständigen und guten Leben es gibt. Die ersten Schritte sind ganz einfach: sich endlich wieder ernst nehmen, selbst denken, selbst handeln. http://www.fischerverlage.de/buch/selbst_denken/9783100894359

 

Buchmesse Leipzig: Harald Welzer zu Gast am 3sat-Stand

Leere Versprechungen der Politik, unsichere Zukunftsaussichten, Zeitdruck und Konsumwahn: Laut Harald Welzer sollte sich an unserer heutigen Lebenswelt einiges ändern. Zum Beispiel, indem jeder anfängt, wieder unvoreingenommen selbst zu denken und zu handeln. http://www.3sat.de/mediathek/index.php?display=1&mode=play&obj=35461

 

Handlungsfreiheit?

 „Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.“  Allgemeine_Handlungsfreiheit

Armutsbericht - Die Entwicklung der Armut in Bad Kreuznach

Die Jenny Marx Gesellschaft Rheinland-Pfalz veranstaltete am 2. November 2012 im Bonhoefferhaus Bad Kreuznach eine Vortragsveranstaltung zum "Armutsbericht". Der Filmbeitrag zeigt die erfolgreiche Veranstaltung in Auszügen.


Information zur Thematik:
Die Auswirkungen des neoliberalen Umbaus von Wirtschaft, Politik,
Kultur, Staat und Gesellschaft erfassen alle Bereiche des Zusammenlebens
und schlagen voll auf die Lebensbedingungen der Menschen in
den Kommunen durch, deren sozialpolitische Gestaltungsspielräume
wiederum aufgrund der überwiegend desaströsen Finanzsituation erheblich
eingeschränkt ist. Trotz der Krise des Kapitalismus wird die Kluft
zwischen Arm und Reich immer größer.

 

Die Zahl der Menschen, die am Rande oder unterhalb der Armutsgrenze leben müssen, wächst in Besorgnis erregender Geschwindigkeit. Ein Ende dieser Entwicklung
scheint unter den Paradigmen der gegenwärtig herrschenden Politik
nicht möglich.

 

https://www.youtube.com/watch?v=P36yPzzAJ4Q

 

Armutsbericht für den Landkreis Bad Kreuznach

Hartz IV - Sollen sie doch verrecken!

https://www.youtube.com/watch?v=IT1ZPODUxtY

Räume der Gewalt

Von Jörg Baberowski

Textauszug: +++ Warum tun Menschen einander Gewalt an? Eine eindringliche Studie über den kulturellen Umgang mit Gewalt von dem vielfach ausgezeichneten Stalinismusforscher und Historiker Jörg Baberowski +++

Jede Erklärung der Gewalt sehnt ihr Ende herbei. Das Leben soll schöner werden und die Gewalt aus ihm verschwinden. Doch die Gewalt war und ist eine für jedermann zugängliche und deshalb attraktive Handlungsoption – und kein »Betriebsunfall« oder »Extremfall«. Wer wirklich wissen will, was geschieht, wenn Menschen einander Gewalt antun, muss eine Antwort auf die Frage finden, warum Menschen Schwellen überschreiten und andere verletzen oder töten. Nach seinem preisgekrönten Buch über das stalinistische Gewaltsystem legt der bekannte Historiker Jörg Baberowski nun eine nicht minder beeindruckende Studie über den sozialen, kulturellen und wissenschaftlichen Umgang mit Gewalt vor.

http://www.fischerverlage.de/buch/raeume_der_gewalt/9783100048189

Ein Leben ohne Gewalt gibt es nicht

"Warum Menschen einander Gewalt antun, darauf gibt es eine ganz einfache Antwort: Weil sie es können. Sie müssen es nicht, aber sie können es. Und manchmal dürfen sie es und manchmal müssen sie es." Jörg Baberowski http://www.swr.de/swr2/kultur-info/raeume-der-gewalt-von-joerg-baberowski/-/id=9597116/did=16205400/nid=9597116/1gpw3ku/index.html

 

Aus dem Netz:

Max Uthoff -Verrohung der Gesellschaft- Hartz IV - Gegendarstellung 2015

Wortgewaltig, messerscharf und höchst unterhaltsam erzählt er seine Sicht der Dinge auf die Welt mit all ihren Absurditäten. Wenn Sprache die Waffe des Pazifisten ist, dann ist Max Uthoff der James Bond des Kabaretts. https://www.youtube.com/watch?v=8JBzzSUDY0s

Heute bei MF über Menschenrechte informieren und davon ein Lebenlang profitieren!